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Youth for Peace Camp

Autor: Jannes | Datum: 28 November 2014, 07:55 | 1 Kommentare

Ich bin endlich wieder dazugekommen, einen Blogeintrag zu schreiben...


Vom 17. bis zum 28. November fand hier in Saltiga das „Youth-for-Peace-Camp“ statt. Das ist eine jährliche Veranstaltung der VEM (Vereinte Evangelische Mission). Dort treffen sich Jugendliche aus Deutschland und Asien (aus VEM-Partner-Kirchen), um über Konflikte in ihren Ländern, in der Welt, politisch oder zwischen Religionen zu sprechen und sich mit dem großen Thema Frieden auseinanderzusetzen. Dieses Jahr kamen die 25 Teilnehmer aus Indonesien, Sri Lanka, Philippinen und eben aus Deutschland. Ich will jetzt nicht auf jeden Tag einzeln eingehen, weil das könnte ein wenig langweilig werden. Ich versuche, mich trotzdem kurz zuhalten. Natürlich gab es auch Einheiten, die eher aus trockenen Vorträgen und aus längeren Diskussionen bestanden. Es war aber eigentlich nie langweilig, weil alle Themen, die man so besprach und diskutierte, nicht trockene Theorie waren, sondern wirklich aktuelle Konflikten betrafen. Dazu gab es auch sehr abwechslungsreiche Tage. Zum Beispiel, haben wir an einem Tag eine Moschee besucht und uns dort mit den Menschen unterhalten. An einem anderen Tag besuchten wir eine Buddistische Gemeinde und tauchten dort ein wenig in deren Kultur ein. Wir übernachteten dort auch auf dem Gemeindegelände und visitierten eine längere Meditations- und Gebetsstunde.Im Nachhinein erzählten sie uns, dass sie eigentlich immer nur so 5-10 Minuten meditieren, aber für uns, haben sie es eine halbe Stunde gemacht. Und eine halbe Stunde im Schneidersitz zu sitzen, ist für Ungeübte eigentlich unmöglich.Das Highlight des "Camps" (warum es Camp heißt, weiß keiner; wir haben in einem Gästehaus in richtigen Betten geschlafen :D :D) war ein Tagesausflug zum Borobudur, dem größten freistehenden Buddistischen Tempel der Welt und nach Yogakarta, der Stadt mit den besten Batik-Stoffen der Welt. (Bilder findet ihr im Ordner "Borobudur").
Zu mir: Ich bin nun schon 1,5 Monate hier, und ich fange an, mich echt wohlzufühlen. Natürlich ist es hier ganz anders als in Deutschland,  und so paar Sachen fehlen einem doch. Ich freue mich darauf, am Montag wieder mit dem Arbeiten anzufangen. Es geht nun bis Weihnachten zu einem Kindergarten nach Tugu, etwa 15 Minuten mit dem Roller außerhalb des Stadtkerns gelegen. Dann wird auch festgelegt, wo ich denn für das restliche Jahr wohnen werde. Das bisschen Indonesisch, was ich bereits kann, kommt mir nun auch langsam schon flüssiger von den Lippen.Mein/e Nachfolger/in steht außerdem schon fest. Irgendwie komisch, da ich erst "so kurz" hier bin. Aber es war ja bei mir letztes Jahr auch nicht anders.

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Kommentare

  1. 1. Robert  |  28 November 2014, 09:54

    Ja schau Jannes, sowas würde es hier in Deutschland bestimmt nicht geben.
    Schön also, dass es bei dir da drüben anders...besser läuft!

 

 

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