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Kleines Abenteuer

Autor: Jannes | Datum: 28 November 2014, 07:57 | 0 Kommentare

Mission: Repariere einen platten Reifen mitten in der "Pampa"
Eine Mit-FSJlerin und ich waren morgens um 6 Uhr auf dem Weg zur Schule. Die liegt ein gutes Stück den Hang hinauf am nahe gelegenen Vulkan. Ca. auf der Hälfte bekamen wir einen Platten. Es ging einfach nicht mehr weiter, und zum Laufen war es eindeutig zu weit...Abgesehen von den vorbeibretternden Motorrädern und Bussen war kein Mensch auf der Straße -  keiner, der uns hätte helfen können. Es schien zwar eine kleine Motorradwerkstadt in der Nähe zu sein. Die hatte aber wegen der Uhrzeit noch geschlossen. Irgendwann kam ein älterer Mann auf uns zu. Er schaute sich den Reifen an, drehte sich wieder um und ging. Wir fassten kurz Hoffnung, doch der Mann kam und kam nicht wieder. Was wir zu dem Zeitpunkt nicht wussten: dass er zu dem Besitzer der Werkstatt gegangen war, um ihn zu wecken. Und das dauerte natürlich seine Zeit. Wir wollten gerade Hilfe aus der Stadt rufen, als sich die Türen der Werkstatt öffneten und ein noch verschlafen ausschauender Mann heraus kam. Wir hatten zwar schon eine Weile gewartet, aber immerhin, er war extra für uns aufgestanden. Als er mit uns fertig war, schloss er seinen Laden wieder und ging wieder nach Hause.Bei der Reparatur stellte sich heraus, dass die Bremsen ausgetauscht werden mussten. Als er uns die Bremsklötze zeigte, konnten wir das selbst als Laie erkennen. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass der Begriff "Werkstatt" ein wenig hoch gegriffen ist. Eigentlich bestand der Laden nur aus einer Theke. Repariert wurde direkt an der Straße; die abmontierten Teile wurden einfach auf die Straße gelegt. Eig sah es nicht danach aus, als ob der Motorroller, danach wieder fahrtauglich werden würde. Es wurde alles jedoch fachmännisch repariert. Die Rechnung bekamen wir auf die Rückseite einer leeren Zigarettenschachtel geschrieben, aber reicht ja. Mit zwei Stunden Verspätung kamen wir dann endlich auch mal zur Schule an.

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